Sauna: Gesundheit durch die Schwitzhütte

Praktisch gesehen verbinden wir mit dem Begriff Sauna einen engen Raum aus Holzkonstruktion mit Ofen und hoher Temperatur: Ein Objekt des üblichen Wellness-Programms aus körperlicher Betätigung, gesunder Ernährung und Wohlfühlen. Nur wenige wissen, dass die Schwitzhütte oder finnisch: "Sauna" eine Jahrtausende alte schamanische Heil- und Reinigungszeremonie darstellt.

Das grundsätzliche Prinzip der Saunen der langsamen Erhitzung und des raschen Abkühlens, des Aufgusses mit medizinisch wirksamen Essenzen und der grundsätzlichen positiven gesundheitlichen Wirkung ist wohl unbestritten. Tatsächlich ist ein Rückgang für regelmäßige Saunabesucher von Erkältungskrankheiten um 95% keine Seltenheit.

Auch positive Einwirkungen auf das vegetative Nervensystem, eine Stärkung des Immunsystems und Verbesserungen des Hautbildes sind nachweisbare, medizinische Wirkungen, die das Saunieren mit sich bringt. Einige Effekte davon zeigen sich auch beim [Dampfbad->], das man meist auch im Wellnessbereich findet.

Viel höher jedoch muss die Sauna als Ort eines spirituellen Erlebnisses bewertet werden, als Zeremonie der Reinigung und Vereinigung mit dem höheren Selbst. Das "Ausschwitzen" der bösen Gedanken, die innere Reinigung, und die Wiederherstellung des inneren Gleichgewichtes mit der Natur sind ein Grundprinzip der Schwitzhütte.

Der regelmäßige Gang in die Sauna vereinigt den Menschen wieder mit den Prinzipien der Natur, der inneren und äußeren Harmonie und den Gesetzen der Natur. In diesem Sinne ist der Gang in die Sauna der einfachste Weg eine tatsächliche Erkenntnis der universellen spirituellen Natur des Menschen zu gewinnen.